Der Weg zum perfekten Hotel

Ein passendes Hotel ist für mich eine der Grundvoraussetzungen, um die Ferien überhaupt geniessen zu können. Das fängt schon bei der Lage an. Wie weit ist das Hotel vom Stadtkern und damit den Shoppingmöglichkeiten entfernt? Wie weit muss ich bis um Strand gehen und muss dazu eine grössere Strasse überquert werden? Weil für mich diese Punkte ganz zentral sind, sind sie auch das Erste, auf das ich achte bei der Suche nach einem guten Hotel für meinen wohlverdienten Urlaub.

Wenn der Flug günstig ist, kann die Unterkunft etwas teurer sein. In diesem Falle kann bei der Preissuche keine Einschränkung gemacht werden. In der Regel ist aber der zweite Schritt, dass ich das Hotel über den Preis einschränke. Nicht das Allergünstigste aber im vernünftigen Rahmen soll es sein. Bin ich ausserhalb der Essenszeiten tagsüber wahrscheinlich eher draussen unterwegs, am Strand, bei Tagesausflügen oder um den Urlaubsort selbst zu erkunden, dann lege ich keinen Wert auf das Mittagsangebot.

Trotzdem gehe ich ungern in Hotels mit unter drei Sternen. Als alleine reisende Frau möchte ich einfach wissen, dass ich einen guten Service erhalten werde, falls mal etwas passieren sollte. Da sind drei Sterne und mehr für mich die sichere Wahl. Hotels mit unter drei Sternen werden folglich gleich bei der Suche heraus gefiltert. Ich benutze immer ebookers.ch für die ganze Suche und Abwicklung. Damit klappt das dann auch alles ganz wunderbar.

Nach diesem Schritt beginne ich damit, die Bewertungen der Hotels zu lesen, um mögliche Nachteile abzuwägen. Wird es in der Bar gegenüber nachts mal etwas lauter? Muss ich die Landessprache beherrschen, um an der Rezeption verstanden zu werden? Mit solchen Informationen schränke ich die Auswahl weiter ein.

Auch wichtig ist für mich die Frage nach dem Essen. Als Vegetarierin ist es für mich einfach unabdinglich, dass das Hotel mir mit einem Buffet eine schöne Salatauswahl anbietet.

Am liebsten sind mir natürlich Hotels, die aussehen, als könnten sie meine Ansprüche hundertprozentig erfüllen. Aber bevor ich mich dann unter den realen Angeboten entscheide, schlafe ich noch eine Nacht darüber. Einen wirklichen Fehlgriff hatte ich so bei der Hotelsuche noch nie.

Herzlich willkommen im “anderen Engadin”

Zum «anderen Engadin» gehören die Ferienorte La Punt Chamues-ch, Madulain, Zuoz,

S-chanf/Cinuos-chel/ Chapella und Susauna sowie Zernez/Brail. Diese Orte liegen abseits der Touristenströme des Oberengadins und haben ihren ursprünglichen Charakter bewahren können.

Bald ist Weihnachten – es macht keinen Spass.

Langsam ist wieder Weihnachten und mich stresst der Gedanke, schon wieder für alle möglichen Bekannten, Freunde und Verwandten wieder ein passendes Weihnachtsgeschenk zu organisieren. Es ist jedes Jahr das Gleiche. Ende Oktober (also Jetzt) oder Anfang November kommt dieses schleichende Gefühl, langsam aktiv werden zu müssen. Man sucht im Internet nach einer passenden Geschenkidee, findet aber nichts wirklich Gescheites. Vor allem für die eigene Frau ist es am Schwierigsten, etwas zu finden, finde ich. Sie ist reisefreudig, aber einfach einen Flug im Flugvergleich zu buchen wäre natürlich zu simpel, auch Last Minute Reisen sind nicht mehr hoch im Kurs.
Also wird es nichts mit einem Reisegeschenk. Am Ende wirds etwas Kleines werden.
Wenn die zu beschenkende Person Fan einer Sportart oder einer Person ist, oder leidenschaftlich etwas sammelt, wie z.B. mein Patenkind es mit Flaggen aus aller Welt tut, dann ist es einfach. Man erhorcht sich einige Monate vorher schon, was in der Sammlung fehlt und schon hat man das passende Geschenk.
Bei Frauen ist das allerdings auch nicht ganz so einfach… Kauft man eine Mütze, so erwischt man von allen Mützen im Geschäft sicher die falsche Mütze. Kauft man sich so etwas im Online Shop, so hat man auch nicht die Farbechtheit, kann sich über die Qualität des Produkts nicht ganz genau informieren und es könnte in die Hose gehen. Wenn ich ehrlich bin, habe ich nun die letzten Schenkversuche aufgezählt, welche nicht gut ankamen. Gutscheine gehen auch gar nicht und es soll ja was Überraschendes und spontantes sein, womit der Empfänger nicht rechnet.Evtl. könnte ich es mit einem Boxsack probieren, damit rechnet meine Frau sicher nicht… :-)

Meine bitte an alle Einkaufszentren der Schweiz: Lasst bitte in diesem Jahr die Weihnachtsbeleuchtung bis Ende November in eurem Dekoraum, dann kommt dieses schleichende, ungute Gefühl erst 1 Monat später auf…

Herzlichen Dank.